Freiwilligenarbeit in Ghana

Engagement direkt an der Goldküste

Fast Facts

  • Dauer: 2 Wochen - 12 Monate
  • Anmeldefrist: 2 Monate vor Start
  • Startpreis: ab 1.020 Euro ohne Flug

Corona - Hinweis

Das Programm kannst du aktuell bei uns buchen und findet nach derzeitigem Stand statt.

Sicherlich fragst du dich, welche Auswirkungen COVID-19 auf deine Reise nach und in Ghana hat. Deine Gesundheit und Sicherheit stehen für uns an erster Stelle - deshalb behalten wir die aktuellen Entwicklungen zu den Reisebestimmungen und der Situation vor Ort ständig für dich im Blick. Da es häufig und spontan Anpassungen der Maßnahmen gibt, informieren wir dich vor deiner Ausreise persönlich über den tagesaktuellen Stand.

Für die Teilnahme an unserem Programm musst du einen vollständigen Impfschutz gegen COVID-19 (gemäß der jeweiligen Länderbestimmungen) nachweisen können. Damit trägst du nicht nur zu deinem eigenen Schutz bei, sondern übernimmst soziale Verantwortung gegenüber der lokalen Bevölkerung.

Informationen zu den momentanen Bestimmungen und Maßnahmen findest du auf den Seiten des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten oder der ghanaischen Regierung.

Jetzt buchen!

Entdecke Ghana mit seinen weiten weißen Sandstränden, tropischen Wäldern und artenreichen Nationalparks und lass dich von der Lebensfreude der Ghanaerinnen und Ghanaer anstecken. Als Freiwilligenhelfer kannst du dich an der Küste des Landes im Umweltschutz einsetzen, in einem Reservat um wildlebende Affen kümmern, ein Hilfsprojekt für Straßenkinder unterstützen oder in einem öffentlichen Krankenhaus (Vorkenntnisse erforderlich) mithelfen. Trage mit deinem Einsatz dazu bei, diesen wunderschönen Lebensraum für Tier und Mensch zu erhalten.


Vorteile mit AIFS

  • eine der größten und ältesten Organisationen
  • persönliche, individuelle Betreuung durch AIFS Spezialisten
  • kostenlose Infoveranstaltungen in deiner Region
  • Regelmäßig strenge Qulitätskontrollen
  • Teilnahme-Zertifikat und Option am AIFS Bonusprogramm teilzunehmen bei erfolgreicher Vollendung des Programms

Projektauswahl

Projekt „Naturschutz am Strand“

Das Projekt

Das Projekt "Naturschutz am Strand" bietet dir die Möglichkeit, dich aktiv im Umwelt- und Naturschutz zu engagieren und lokalen Umweltproblemen nachhaltig entgegenzuwirken.

In diesem Projekt arbeitest du als Freiwilliger in einem Strand Resort bei Axim. Axim liegt in der Western Region von Ghana, ca. 65km westlich von Takoradi. Das Projekt engagiert sich schon seit über 25 Jahren für Umweltschutz, Erziehung und nachhaltige Entwicklungshilfe. Hier hilfst du bei der Säuberung der Strände, der Bepflanzung der Küste zum Schutz vor Erosion und unterstützt das Team vor Ort bei der Datenanalyse und Entwicklung von Schutzmaßnahmen für die bedrohten Schildkröten.

Fast Facts

  • Alter: ab 18 Jahren
  • Aufgaben: Mithilfe bei verschiedensten Aufgaben im Naturschutz
  • Projektlänge: 4 Wochen bis 48 Wochen
  • Unterkunft: Lodge am Meer
  • Ort: Axim
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt "Straßenkinder in Accra"

Das Projekt

Engagiere dich als Freiwilligenhelfer, indem du Kinder und Jugendliche in Accra betreust und förderst, die ansonsten keinen Zugang zu Bildungsangeboten haben. Als Freiwilligenhelfer unterstützt du das Team vor Ort und bietest den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung.

Fast Facts

  • Alter: ab 18 Jahren
  • Aufgaben: Betreuung und Förderung von Kindern, die keinen Zugang zu Bildungsangeboten haben
  • Projektlänge: 4 Wochen bis 48 Wochen
  • Unterkunft: Gastfamilie oder Volunteerhaus
  • Ort: Accra
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt im Bereich Medizin

Das Projekt

Bei diesem Projekt ist es besonders wichtig, dass du eine Ausbildung im medizinischen Bereich vorweisen kannst - denn ohne Vorkenntnisse ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Du bist in einem öffentlichen Krankenhaus tätig, unterstützt das Personal und tauschst dich fachlich aus.  

Fast Facts

  • Alter: ab 18 Jahren
  • Aufgaben: Tätigkeiten im öffentlichen Krankenhaus (Vorkenntnisse erforderlich)
  • Projektlänge: 4 Wochen - 12 Monate
  • Unterkunft: Volunteerhaus (Student House)
  • Ort: Accra
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt „Affenprojekt im Wildtierreservat“

Das Projekt

Das Wohl des Tieres und der Artenschutz stehen für das Projekt an oberster Stelle! Dein Einsatzort in Ghana als Freiwilligenhelfer befindet sich in einem Nationalpark im Landesinneren und ist ein Schutzgebiet für Affen. Dort kannst du viel über das Verhalten der Primaten erfahren und auch im touristischen Bereich spannende Aufgaben übernehmen.

Fast Facts

  • Alter: ab 18 Jahren
  • Aufgaben: Erhalt der Affen und ihres natürlichen Lebensraums
  • Projektlänge: 2 Wochen bis 12 Wochen
  • Unterkunft: einheimische Gastfamilie oder direkt in der Einsatzstelle
  • Ort: Nationalpark Ghana
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Übersicht Freiwilligenprojekte

Vergleiche alle unsere Freiwilligenprojekte weltweit.

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Voraussetzungen

Du kannst an unseren Freiwilligenarbeiten in Ghana teilnehmen, wenn du folgende Fragen mit Ja beantworten kannst. Solltest du dir bei einigen Fragen unsicher sein, kontaktiere uns gerne.

Alter

Du bist bei Ausreise mindestens 18 Jahre alt?

Sprachkenntnisse

Verfügst du über gute Englischkenntnisse? Schulenglisch ist hier meist ausreichend. Die Kommunikation mit dem Freiwilligenprojekpartner vor Ort erfolgt in Englisch.

Nationalität

Besitzt du einen mindestens für sechs Monate über deine Reisedauer hinaus gültigen deutschen, österreichischen oder Schweizer Reisepass? (andere Nationalitäten auf Anfrage)

Zeit

Hast du mindestens zwei Wochen Zeit?

Polizeiliches Führungszeugnis

Kannst du ein aktuelles* polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge vorlegen?

*dieses darf zu Programmstart nicht älter als 3 Monate alt sein.

Versicherung

Hast du eine für den vollständigen Programmzeitraum gültige Reisekranken- und Reisehaftpflichtversicherung? (über uns zusätzlich buchbar)

Eingeschränkte Mobilität

Dieses Programm ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Du kannst uns aber gerne kontaktieren, um diesen Fall mit uns genauer abzuklären.

Gesundheit/Impfschutz

Erfreust du dich guter Gesundheit und bist geimpft?

Für die Teilnahme an unserem Programm musst du einen vollständigen Impfschutz gegen COVID-19 nachweisen können. Damit trägst du nicht nur zu deinem eigenen Schutz bei, sondern übernimmst soziale Verantwortung gegenüber der lokalen Bevölkerung. Daneben ist auch eine Gelbfieberimpfung zwingend nötig. Über weitere notwendige sowie empfehlenswerte Impfungen und medizinische Vorkehrungen kannst du dich auf der Website des Auswärtigen Amts sowie auf der Website des Centrums für Reisemedizin  informieren. Es ist dringend empfehlenswert, frühzeitig vor Reisebeginn reisemedizinische Beratung bei einem Facharzt einzuholen.

Visum

Für die Freiwilligenarbeit in Ghana brauchst du ein Voluntary Work Visa. Dieses beantragst du vorab in deinem Heimatland. Wir empfehlen die Nutzung eines kostenpflichtigen Visaservice, um Fehler oder Verzögerungen zu vermeiden. Insgesamt musst du mit Kosten von ca. 160 Euro für das Visum rechnen. Nach der Anmeldung erhältst du alle nötigen Informationen zum Visum von uns.


So läuft's

In 5 Schritten zu deinem Freiwilligenprojekt!

Informiere dich

Informiere dich hier auf unserer Website über die Projekte und besuche am besten noch eine kostenlose Informationsveranstaltung. Wenn du dann noch offene  Fragen hast, melde dich bei uns und wir beraten dich, welches Projekt am besten zu dir passt.

Melde dich an

Du meldest dich über unsere Website für dein Wunschprojekt an.

Reiche deine Unterlagen ein

Nach der Anmeldung holen wir von dir verschiedene Bewerbungsunterlagen ein (u.a. Lebenslauf, Motivationsschreiben und ggf. polizeiliches Führungszeugnis).

Platzierung im Projekt

Nach Eingang deiner Bewerbungsunterlagen entscheiden wir in Absprache mit unserem Volunteerpartner, ob eine Projektplatzierung erfolgen kann.

Los geht's!

Sobald die Projektplatzierung bestätigt ist, kannst du in Absprache mit uns deine Flüge buchen und deine ersten Reisevorbereitungen starten.

Preise und Leistungen

  • ab 1.020 Euro ohne Hin- und Rückflug

Die genauen Preise, und was noch alles zu unserem Package gehört, erhältst du in unserer detaillierten Übersicht.

Hier entlang

Kombinationsmöglichkeiten

Du kannst deinen Freiwilligenarbeitseinsatz in Ghana mit anderen AIFS Programmen kombinieren.

Auch andere Programme sind möglich. Schreib uns eine E-Mail mit deinen konkreten Wünschen und wir erstellen dir einen möglichen Reiseplan.

Erfahrungsberichte

Du möchtest authentische Berichte von Teilnehmern vor Ort? Dann stöbere in unseren Erfahrungsberichten und erhalte einen echten Eindruck von der Freiwilligenarbeit in Ghana.

Caterina: "Ich habe die Zeit in Ghana sehr genossen."

Child & Youth Care (Straßenkinder) Projekt:

Ich konnte viele schöne Erfahrungen sammeln, sei es mit den Kindern, mit den anderen Volunteers oder mit den Einheimischen. 

Die Kinder vermisse ich sehr. Noch nie habe ich solch warmherzige und lebensfrohe Kinder kennengelernt, obwohl sie es mit ihrer Vergangenheit oder aktuellen Lage nicht einfach haben. Das Schulniveau war tief, somit fiel uns die Aufgabe als Lehrperson eher leicht, bis auf die Geduld die wir manchmal brauchten, wenn eine ganze Klasse ruhig bleiben und zuhören musste. Neben dem Unterrichten haben wir auch getanzt, gesungen und gespielt. Das war immer toll, da sie bei jeder Aktivität viel Motivation und eine grosse Ladung an Energie mitbrachten. Manchmal konnte es auch anstrengend werden, aber daran hat man sich gewöhnt. Natürlich gab es auch mal unschöne Momente, wie z.B. wenn die Lehrer die Kinder geschlagen haben, weil sie nicht aufpassten. Dafür haben wir (Aunties & Uncles) uns eingesetzt und es mit Mamamina besprochen. Ich fühlte/fühle mich zu den Kindern sehr verbunden, was den Abschied nicht vereinfacht hat. Ich hoffe, dass die Kinder ihren Weg finden und all ihre Träume in Erfüllung gehen.

Mit den Volunteers sind wir an den Wochenenden herumgereist. Wir haben verschiedene Orte wie Busua, Ada, Cape Coast und Volta besucht. Dabei haben wir Strände, Inseln, Städte und Naturgebiete von Ghana entdeckt. Bei einer Wanderung in Volta haben wir zwei Wasserfälle gesehen, wo wir uns erfrischen durften. Für eine kurze Zeit waren wir sogar in Togo. Bei unseren Reisen haben wir teilweise auch in spezielleren Unterkünften übernachtet wie z.B. ein Baumhaus mitten im Wald oder Hütten am Strand, wo der Boden Sand war. Bei der Übernachtung im Baumhaus in Cape Coast durften wir eine kleine Nachtwanderung mit Taschenlampe machen, wobei wir einigen Käfern und Tieren begegnet sind. 

Auch unter der Woche war bei den Volunteers immer was los, sodass auch die Zeit nach dem Freiwilligenprojekt sehr spannend war. Wir gingen auswärts essen oder haben Zeit am Markt, Strand usw. verbracht. Manchmal gingen wir am Abend in eine Bar oder feiern, was ich auch nicht erwartet hätte aber auf jeden Fall sehr lustig fand. Tanaya und ich waren im Nachhinein froh, da wir mit keinen Volunteers gerechnet hatten (alle anderen haben sich nicht durch AIFS sondern direkt über RGV angemeldet, weshalb wir sie nicht auf der Liste gesehen haben). Die Volunteers konnten uns gute Aktivitäten und Ortschaften empfehlen. Es war toll, die freie Zeit mit neuen Freunden zu verbringen und auch mehr über sie zu erfahren. Schliesslich waren wir alle aus einem guten Grund da, was uns meiner Meinung nach automatisch ein bisschen verbunden hat. Im Grossen und Ganzen war wirklich alles da, was man brauchte. 

Tanaya, Anna und ich haben bei Mamamina gelebt. Somit waren wir direkt beim Projekt und hatten keinen Arbeitsweg. Auch sonst waren wir nah am Zentrum und in einer sicheren Gegend, da der Präsident von Ghana in der gleichen Strasse lebt. Mamamina hat gut für uns gesorgt und lecker gekocht. Wir hatten laufendes Wasser und durften sogar das Klopapier die Toilette runterspülen - dies entspricht eher den Luxus-Standards in Ghana. Im Student House, wo die anderen Volunteers gelebt haben, war das nicht möglich. Ein paar Mal haben wir ebenfalls dort geschlafen, wenn wir andere Projekte besucht haben oder am nächsten Morgen früh mit den anderen los gereist sind. 

Ich bin positiv überrascht, wie in Ghana alles einfacher und lockerer war, als ich es mir vorgestellt hatte. Stress habe ich in diesem Land so gut wie nie empfunden und auch sonst habe ich mich selten unsicher gefühlt (wahrscheinlich auch, weil ich nie alleine unterwegs war). Bezüglich Kleidung gab es keine Vorschriften und man konnte problemlos in Shorts oder Spaghettiträger rumlaufen (leider hatte ich viel zu wenig davon eingepackt). Einige Kleider haben wir dort von einer Schneiderin machen lassen. Wir haben den Stoff am Markt gekauft und es anschliessend zu ihr gebracht. Auch sonst haben wir tolle Sachen an den ghanaischen Märkten gefunden. Ich bewundere viele Aspekten ihrer Kultur und bin froh, dass ich sie näher kennenlernen durfte. An einigen Sachen musste man sich daran gewöhnen, z.B. dass die Leute einem nachgepfiffen oder ge"zssst" haben, um Aufmerksamkeit zu erhalten - dabei fühlte ich mich am Anfang eher wie ein Tier, bis ich bemerkt habe, dass es die Einheimischen selbst untereinander machen und es ihre Art zu kommunizieren ist.

Die Hitze war erträglicher als ich dachte. Klar war es immer heiss und vor allem in der Nacht ohne Klimaanlage nicht immer angenehm, aber ich habe es auf jeden Fall überlebt. Auch mit den Mücken hatte ich nur die ersten paar Tage ein bisschen zu kämpfen. Gesundheitlich ging es mir zum Glück immer gut, bis auf ein wenig Kopfweh und Magenprobleme am Anfang meiner Reise. Ich bin sehr froh, dass alles gut gelaufen ist und wir keine grossen Probleme hatten. 

Ich bin allgemein sehr froh, dass ich mich für diese Reise entschieden habe und diese unvergessliche Zeit zusammen mit Tanaya und den anderen Volunteers erleben durfte. Am Liebsten würde ich gleich wieder zurück oder für die nächste Reise los. Es war auf jeden Fall nicht die letzte, da bin ich mir sicher. Diese Woche treffen wir einige Volunteers in Wuppertal, worauf ich mich auch schon freue.

Ich hoffe, dass ich einen kleinen (und hoffentlich spannenden) Einblick in meine Ghana-Reise geben konnte.

Danke für die Unterstützung und beste Grüsse aus der Schweiz!

Caterina: "Ich habe die Zeit in Ghana sehr genossen."

Child & Youth Care (Straßenkinder) Projekt:

Ich konnte viele schöne Erfahrungen sammeln, sei es mit den Kindern, mit den anderen Volunteers oder mit den Einheimischen. 

Die Kinder vermisse ich sehr. Noch nie habe ich solch warmherzige und lebensfrohe Kinder kennengelernt, obwohl sie es mit ihrer Vergangenheit oder aktuellen Lage nicht einfach haben. Das Schulniveau war tief, somit fiel uns die Aufgabe als Lehrperson eher leicht, bis auf die Geduld die wir manchmal brauchten, wenn eine ganze Klasse ruhig bleiben und zuhören musste. Neben dem Unterrichten haben wir auch getanzt, gesungen und gespielt. Das war immer toll, da sie bei jeder Aktivität viel Motivation und eine grosse Ladung an Energie mitbrachten. Manchmal konnte es auch anstrengend werden, aber daran hat man sich gewöhnt. Natürlich gab es auch mal unschöne Momente, wie z.B. wenn die Lehrer die Kinder geschlagen haben, weil sie nicht aufpassten. Dafür haben wir (Aunties & Uncles) uns eingesetzt und es mit Mamamina besprochen. Ich fühlte/fühle mich zu den Kindern sehr verbunden, was den Abschied nicht vereinfacht hat. Ich hoffe, dass die Kinder ihren Weg finden und all ihre Träume in Erfüllung gehen.

Mit den Volunteers sind wir an den Wochenenden herumgereist. Wir haben verschiedene Orte wie Busua, Ada, Cape Coast und Volta besucht. Dabei haben wir Strände, Inseln, Städte und Naturgebiete von Ghana entdeckt. Bei einer Wanderung in Volta haben wir zwei Wasserfälle gesehen, wo wir uns erfrischen durften. Für eine kurze Zeit waren wir sogar in Togo. Bei unseren Reisen haben wir teilweise auch in spezielleren Unterkünften übernachtet wie z.B. ein Baumhaus mitten im Wald oder Hütten am Strand, wo der Boden Sand war. Bei der Übernachtung im Baumhaus in Cape Coast durften wir eine kleine Nachtwanderung mit Taschenlampe machen, wobei wir einigen Käfern und Tieren begegnet sind. 

Auch unter der Woche war bei den Volunteers immer was los, sodass auch die Zeit nach dem Freiwilligenprojekt sehr spannend war. Wir gingen auswärts essen oder haben Zeit am Markt, Strand usw. verbracht. Manchmal gingen wir am Abend in eine Bar oder feiern, was ich auch nicht erwartet hätte aber auf jeden Fall sehr lustig fand. Tanaya und ich waren im Nachhinein froh, da wir mit keinen Volunteers gerechnet hatten (alle anderen haben sich nicht durch AIFS sondern direkt über RGV angemeldet, weshalb wir sie nicht auf der Liste gesehen haben). Die Volunteers konnten uns gute Aktivitäten und Ortschaften empfehlen. Es war toll, die freie Zeit mit neuen Freunden zu verbringen und auch mehr über sie zu erfahren. Schliesslich waren wir alle aus einem guten Grund da, was uns meiner Meinung nach automatisch ein bisschen verbunden hat. Im Grossen und Ganzen war wirklich alles da, was man brauchte. 

Tanaya, Anna und ich haben bei Mamamina gelebt. Somit waren wir direkt beim Projekt und hatten keinen Arbeitsweg. Auch sonst waren wir nah am Zentrum und in einer sicheren Gegend, da der Präsident von Ghana in der gleichen Strasse lebt. Mamamina hat gut für uns gesorgt und lecker gekocht. Wir hatten laufendes Wasser und durften sogar das Klopapier die Toilette runterspülen - dies entspricht eher den Luxus-Standards in Ghana. Im Student House, wo die anderen Volunteers gelebt haben, war das nicht möglich. Ein paar Mal haben wir ebenfalls dort geschlafen, wenn wir andere Projekte besucht haben oder am nächsten Morgen früh mit den anderen los gereist sind. 

Ich bin positiv überrascht, wie in Ghana alles einfacher und lockerer war, als ich es mir vorgestellt hatte. Stress habe ich in diesem Land so gut wie nie empfunden und auch sonst habe ich mich selten unsicher gefühlt (wahrscheinlich auch, weil ich nie alleine unterwegs war). Bezüglich Kleidung gab es keine Vorschriften und man konnte problemlos in Shorts oder Spaghettiträger rumlaufen (leider hatte ich viel zu wenig davon eingepackt). Einige Kleider haben wir dort von einer Schneiderin machen lassen. Wir haben den Stoff am Markt gekauft und es anschliessend zu ihr gebracht. Auch sonst haben wir tolle Sachen an den ghanaischen Märkten gefunden. Ich bewundere viele Aspekten ihrer Kultur und bin froh, dass ich sie näher kennenlernen durfte. An einigen Sachen musste man sich daran gewöhnen, z.B. dass die Leute einem nachgepfiffen oder ge"zssst" haben, um Aufmerksamkeit zu erhalten - dabei fühlte ich mich am Anfang eher wie ein Tier, bis ich bemerkt habe, dass es die Einheimischen selbst untereinander machen und es ihre Art zu kommunizieren ist.

Die Hitze war erträglicher als ich dachte. Klar war es immer heiss und vor allem in der Nacht ohne Klimaanlage nicht immer angenehm, aber ich habe es auf jeden Fall überlebt. Auch mit den Mücken hatte ich nur die ersten paar Tage ein bisschen zu kämpfen. Gesundheitlich ging es mir zum Glück immer gut, bis auf ein wenig Kopfweh und Magenprobleme am Anfang meiner Reise. Ich bin sehr froh, dass alles gut gelaufen ist und wir keine grossen Probleme hatten. 

Ich bin allgemein sehr froh, dass ich mich für diese Reise entschieden habe und diese unvergessliche Zeit zusammen mit Tanaya und den anderen Volunteers erleben durfte. Am Liebsten würde ich gleich wieder zurück oder für die nächste Reise los. Es war auf jeden Fall nicht die letzte, da bin ich mir sicher. Diese Woche treffen wir einige Volunteers in Wuppertal, worauf ich mich auch schon freue.

Ich hoffe, dass ich einen kleinen (und hoffentlich spannenden) Einblick in meine Ghana-Reise geben konnte.

Danke für die Unterstützung und beste Grüsse aus der Schweiz!

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