Freiwilligenarbeit Sansibar & Beyond

Engagement im Osten Afrikas

Fast Facts

  • Dauer: 2 - 12 Wochen
  • Anmeldefrist: 2 Monate vor Start
  • Preis: ab 750 Euro ohne Flug

Corona - Hinweis

Das Programm kannst du aktuell bei uns buchen und findet nach derzeitigem Stand auch statt.

Sicherlich fragst du dich, welche Auswirkungen COVID-19 auf deine Reise nach und in Tansania hat. Deine Gesundheit und Sicherheit stehen für uns an erster Stelle - deshalb behalten wir die aktuellen Entwicklungen zu den Reisebestimmungen und der Situation vor Ort ständig für dich im Blick. Da es häufig und spontan Anpassungen der Maßnahmen gibt, informieren wir dich vor deiner Ausreise persönlich über den tagesaktuellen Stand.

Für die Teilnahme an unserem Programm musst du einen vollständigen Impfschutz gegen COVID-19 nachweisen können. Damit trägst du nicht nur zu deinem eigenen Schutz bei, sondern übernimmst soziale Verantwortung gegenüber der lokalen Bevölkerung.

Informationen zu den momentanen Bestimmungen und Maßnahmen findest du auf den Seiten des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten oder der tansanischen Regierung.

Jetzt buchen!

Ob Traumstrand, Regenwald oder den höchsten Berg Afrikas  - Tansania bietet all dies und noch viel mehr.  Und mit deiner Freiwilligenarbeit kannst du auf Sansibar sowie auch in Festlandtansania auch noch Gutes tun. AIFS bringt dich hin!


Vorteile mit AIFS

  • eine der größten und ältesten Organisationen
  • ausgewählte Freiwilligenarbeiten, die persönlich besucht und getestet wurden
  • kurzer Auslandsaufenthalt möglich
  • Betreuung, Hilfe und Beratung durch Englisch und Deutsch sprechenden Mitarbeiter vor Ort
  • 24-Stunden-Notfall-Hotline
  • Ausführliches Online AIFS Handbuch mit vielen Informationen - auch als App
  • Teilnahme-Zertifikat und Option am AIFS Bonusprogramm teilzunehmen bei erfolgreicher Vollendung des Programms

Projektauswahl

Erlebe Sansibar mit seiner Artenvielfalt, seinen Traumstränden und Regenwäldern und leiste deinen Beitrag zum Erhalt dieses Tropenparadieses im Indischen Ozean. Unsere Freiwilligenarbeiten sind auf Unguja angesiedelt, der größten Insel der Inselgruppe. Zwei verschiedene Projekte stehen dir dort zur Auswahl, die du gern miteinander kombinieren kannst.

Tansania (Festland) besticht durch seinen einzigartigen Tierreichtum, spektakuläre Landschaften und kulturelle Vielfalt. Hier kannst du dich im sozialen Bereich oder einem Umweltschutzprojekt am Kilimanjaro engagieren.

Eine Kombination der verschiedenen Projekte ist ohne Probleme machbar.

Projekt "Child & Youth Care" in Tansania (Festland)

Das Projekt

In diesem Projekt kannst du dich in Kindertagesstätten, Schulen sowie anderen Einrichtungen im Bereich Kinderbetreuung und Unterrichten engagieren. Dein Einsatzort ist Moshi, die Stadt am Fuße des Kilimanjaros. Ziel der Freiwilligenarbeit ist es, durch Unterstützung der Erzieher und Lehrer vor Ort die schulische Ausbildung der Kinder zu verbessern.

Fast Facts

  • Alter: ab 17 Jahren
  • Aufgaben: Kinderbetreuung und Unterrichten
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Mehrbettzimmer im Volunteerhaus oder Gastfamilie
  • Ort: Moshi
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt "Trees for Future" in Tansania (Festland)

Das Projekt

Das Trees for Future Projekt befindet sich auf dem Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas, im Norden Tansanias. Ziel der Projektarbeit ist es, durch Baumpflanzaktionen in der Region die Grundlage für künftige Wälder zu legen und dem Raubbau an der Natur entgegenzuwirken. Gleichzeitig soll durch Aufklärungsarbeit in den Schulen und Gemeinden vor Ort ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit der Natur, ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Müllentsorgung geschaffen werden.

Fast Facts

  • Alter: ab 17 Jahren
  • Aufgaben: Baumanzucht und –pflege, Baumpflanzaktionen, Community Work
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Mehrbettzelte im Volunteer Forest Camp 
  • Ort: Mweka
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt "Meeresschildkröten- und Umweltschutz" auf Sansibar

Das Projekt

Das Ziel der Projektarbeit auf Sansibar ist es, die Lebensumstände der Bevölkerung und der einheimischen Tiere zu verbessern. Der steigende Tourismus bringt den Inselbewohnern Einkommensmöglichkeiten, er stellt aber auch eine Herausforderung infolge steigender Müllberge und schwindender naturbelassener Lebensräume dar.

Fast Facts

  • Alter: ab 17 Jahren
  • Aufgaben: Pflege kranker Meeresschildkröten & Müllrecyclingaktionen
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Mehrbettzimmer mit eigenem Bad im Volunteerhaus
  • Ort: Nungwi
Details zu Aufgaben und zur Unterkunft >>

Projekt "Community Work und Umweltschutz" auf Sansibar

Das Projekt

Das Community Work und Umweltschutz Projekt ist im Süden der Insel Unguja in den beiden ländlichen Dorfgemeinden Muungoni und Kitogani angesiedelt.
Beide Gemeinden liegen in direkter Nachbarschaft zum Jozani Forest Nationalpark. Als Volunteer kannst du dich in Muungoni und Kitogani in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren, z. B. an Schulen, im Tier- und Umweltschutz oder bei Bauprojekten.

Fast Facts

  • Alter: ab 17 Jahren
  • Aufgaben: Tier- & Umweltschutz, Bauprojekte oder Unterrichten an Schulen
  • Projektlänge: 2-12 Wochen
  • Unterkunft: Mehrbettzelte im Volunteer Forest Camp
  • Ort: Muungoni und Kitogani
Details zu Einsatzbereichen und zur Unterkunft >>

Voraussetzungen

Du kannst an unseren Freiwilligenarbeiten auf Sansibar und in Tansania teilnehmen, wenn du folgende Fragen mit Ja beantworten kannst. Solltest du dir bei einigen Fragen unsicher sein, kontaktiere uns gerne.

Alter

Du bist bei Ausreise mindestens 17 Jahre alt?

Sprachkenntnisse

Verfügst du über gute Englischkenntnisse ? Die Kommunikation mit dem Freiwilligenprojekpartner vor Ort erfolgt in Englisch!

Nationalität

Besitzt du einen gültigen deutschen, österreichischen oder Schweizer Reisepass? (andere Nationalitäten auf Anfrage)

Zeit

Hast du mindestens zwei Wochen Zeit?

Polizeiliches Führungszeugnis

Kannst du ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge vorlegen?

Persönlichkeit

Kannst du dich schnell an neue Arbeits- und Lebensbedingungen anpassen und bist du bereit, auf gewohnte Standards zu verzichten

Versicherung

Hast du eine für den vollständigen Programmzeitraum gültige Reisekranken- und Reisehaftpflichtversicherung? (über uns zusätzlich buchbar)

Eingeschränkte Mobilität

Dieses Programm ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Du kannst uns aber gerne kontaktieren, um diesen Fall mit uns genauer abzuklären.

Gesundheit/Impfschutz

Erfreust du dich guter Gesundheit und bist geimpft?

Für die Teilnahme an unserem Programm musst du einen vollständigen Impfschutz gegen COVID-19 nachweisen können. Damit trägst du nicht nur zu deinem eigenen Schutz bei, sondern übernimmst soziale Verantwortung gegenüber der lokalen Bevölkerung.

Über notwendige sowie empfehlenswerte Impfungen und medizinische Vorkehrungen kannst du dich auf der Website des Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten informieren. Es ist dringend empfehlenswert, frühzeitig vor Reisebeginn reisemedizinische Beratung bei einem Facharzt einzuholen.

Hinweis zum Gelbfieberimpfnachweis: Ein Gelbfieberimpfnachweis muss nur dann mitgeführt werden, wenn man während der Anreise ein Gelbfiebergebiet passiert und sich dort mehr als zwölf Stunden im Transit oder anderweitig aufhält. Genauere Informationen dazu erhältst du von uns nach der Buchung.

Visum

Die Art des Visums für deine Freiwilligenarbeit ist abhängig von dem Einsatzort, den du wählst.

weitere Infos zum Visum >>

So läuft's

In 5 Schritten zu deinem Freiwilligenprojekt!

Informiere dich

Du meldest dich bei uns und wir beraten dich, welches Projekt am besten zu dir passt.

Melde dich an

Du meldest dich über unsere Website für dein Wunschprojekt an.

Reiche deine Unterlagen ein

Nach der Anmeldung holen wir von dir verschiedene Bewerbungsunterlagen ein (u.a. Lebenslauf, Motivationsschreiben und ggf. polizeiliches Führungszeugnis).

Platzierung im Projekt

Nach Eingang deiner Bewerbungsunterlagen entscheiden wir in Absprache mit unserem Volunteerpartner, ob eine Projektplatzierung erfolgen kann.

Los geht's!

Sobald die Projektplatzierung bestätigt ist, kannst du in Absprache mit uns deine Flüge buchen und deine ersten Reisevorbereitungen starten.

Preise und Leistungen

  • ab 840 Euro ohne Hin- und Rückflug

Die genauen Preise, und was noch alles zu unserem Package gehört, erhältst du in unserer detaillierten Übersicht.

Hier entlang

Kombinationsmöglichkeiten

Du kannst deinen Freiwilligenarbeitseinsatz auf Sansibar / in Tansania mit anderen AIFS Programmen kombinieren – sei es mit anderen Programmen in Tansania oder aber mit Programmen in anderen Ländern.

Hier bieten sich zum Beispiel folgende Programme für eine Kombination an:

Auch andere Programme sind möglich. Schreib uns eine E-Mail mit deinen konkreten Wünschen und wir erstellen dir einen möglichen Reiseplan.

Erfahrungsberichte

Du möchtest authentische Berichte von ehemaligen Teilnehmern? Dann stöbere in unseren Erfahrungsberichten und erhalte einen echten Eindruck von der Freiwilligenarbeit auf Sansibar/ in Tansania. 

Vincent und das Community Work Projekt im Sansibar Mother Nature Camp

Das ich nach dem Abitur für eine gewisse Zeit ins Ausland gehen wollte, war mir schon seit mehreren Jahren bewusst. Für mich gab es keine Alternative und somit war ich erstmal ernüchtert darüber, dass ich, auf Grund der Corona Pandemie, nicht mein „Work and Travel“ Projekt in Japan antreten konnte. Ich war ziemlich frustriert und dachte schon, dass ich es nicht ins Ausland schaffen werde, doch beim Durchstöbern der AIFS Website bin ich auf zwei andere Projekte gestoßen, die auch trotz der Pandemie stattfanden. Diese beschäftigten sich mit Freiwilligen- und Umweltarbeiten sowohl auf der Insel Sansibar, als auch auf dem Festland Tansanias. Es hatte einen gewissen Reiz für mich ein halbes Jahr auf dem afrikanischen Kontinent zu verbringen und etwas abseits vom modernen Leben zu sein und so entschloss ich mich 11 Wochen ins Mother Nature Camp auf Sansibar zu gehen und im Anschluss nochmal für 8 Wochen in das „Trees for Future“-Projekt in Mweka am Hang des Kilimandjaros.

Im Mother Nature Camp begann ein Tag meistens um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Ich war meistens schon früher wach, um noch ein wenig die Ruhe am frühen Morgen zu genießen. Das Frühstück bestand aus selbst gebackenen Teigwaren und dazu gab es Marmelade, Erdnussbutter und Tee. Danach mussten noch die Tomatenpflanzen gegossen werden, ehe wir uns fertig machen konnten für die erste Arbeit des Tages. Diese startete um 9 Uhr und konnte zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Unsere Tätigkeiten waren immer auf einer Tafel festgehalten, sodass wir immer wussten was an welchem Tag ansteht. Dies konnte Feldarbeit, Erntehilfe oder auch das Füttern von Meeresschildkröten im nahgelegenen Wildpark sein. Ab und an gab es auch speziellere Projekte, wie z.B. der Bau einer Komposttoilette, wo wir mitgewirkt haben.

Auf Grund der noch nicht so starken Hitze dauert die erste Arbeit immer bis halb eins, sodass wir viel geschafft bekommen, bevor es in die Mittagsruhe geht, welche bis halb vier anhält. Während dieser Zeit gibt es natürlich auch frisch zubereitetes Essen von der Köchin des Camps. Die zweite Arbeit am Tag geht dann noch ungefähr 2 Stunden bis man um ungefähr 18 Uhr wieder im Camp ist. Frisch geduscht gibt es dann eine Stunde später das Abendessen und danach ist Zeit zur freien Verfügung. Meist haben wir dann noch Kartenspiele mit unseren Campleitern gespielt oder uns einfach unterhalten. Wann man dann schlafen geht, ist einem meist selbst überlassen. Ich bin meistens um ungefähr 22 Uhr ins Bett gegangen, da man sehr erschöpft vom Tag war.

An manchen Tagen hat man auch in ganzen Vormittags- bzw. Nachmittagsblöcken Zeit zur freien Verfügung, in welcher man die Insel erkunden und zahlreiche Aktivitäten unternehmen kann.

Das Mother Nature Camp, welches sich mitten im Wald von Kitogani befindet, besteht aus drei großen Mehrbettzelten, einer Küche, einem Aufenthaltsareal mit drei Couches und einer Tischtennisplatte, sowie einem anschließenden Garten für Gemüse. Auch gab es einen Pool, welcher zur Abkühlung nach einem heißen Tag ideal war. Der Strom im Camp wurde aus drei großen Solarplatten gewonnen, welche sowohl Warmwasser für die, im Zelt befindenen, Duschen erzeugen, als auch die hinter der Küche liegende Waschmaschine betreiben konnten.

Im inneren der Zelte stehen drei Doppelstockbetten, als auch abschließbare Schränke zum Verstauen von Klamotten und Wertsachen. Im hinteren Teil sind noch zwei kleine Räume für die Dusche und für die Komposttoilette vorhanden. Eine angrenzende Veranda, gibt die Möglichkeit sich mit seinen Zimmergenossen zu unterhalten und Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. Die gesamte Anlage war schon recht groß und ließ keine Wünsche offen, weshalb ich mich hier immer sehr wohl gefühlt habe.

Es ist ziemlich schwierig unter all den tollen Gerichten, die die tansaniatische Küche zu bieten hat, die besten herauszufinden. Drei Gerichte verbinde ich auf jeden Fall so sehr mit diesem Land, dass ich sage, dass man sie auf jeden Fall probiert haben muss. Da gäbe es einmal Chapati, welches ein dünnes Brot ist, welches mit viel Fett angebraten wird. Man kann es zu jeder Mahlzeit essen und auch als Snack zwischendurch ist es auch gut geeignet. An den meisten Ständen findet man auch Samosas. Kleine dreieckige Blätterteigtaschen, welche mit Gemüse oder Fleisch gefüllt sind. Diese sind vor allem als Frühstück oder als Beilage zur Hauptspeise sehr beliebt. Der absolute Klassiker bleibt aber Ugali. Dieser Maisbrei wird mit roter Sauce und gekochtem Fleisch serviert und ist das Nationalgericht Tansanias. Jeder der das Land besucht hat, muss dieses Gericht mindestens einmal probiert haben.

    Der Vorteil Sansibars ist, dass es mit seinem Insel Status einen abgesteckten Bereich gibt, sodass man kaum etwas bei einem Besuch verpasst. Wenn man im Mother Nature Camp unterkommt, wird man sich vor allem viel im Süden der Insel aufhalten. In diesem Teil gibt es, neben traumhaften Stränden auf der Ostseite, auch eine unterirdische Höhle (Kuza Cave) in der man schwimmen kann und eine wunderbare versteckte Bucht namens Mtende Rocky Beach. Wenn mal am Wochenende nach Stone Town, die Hauptstadt Sansibars, gehen sollte, dann darf auf keinen Fall ein Besuch in den Restaurants „Lukman“ und „The Swahili House“ fehlen. Vor allem letzteres überzeugt mit einer atemberaubenden Dachterrasse, von welcher sich ein spektakulärer Blick über die gesamte Stadt bietet. Stone Town kann aber nicht nur auf dem Land punkten, sondern auch auf dem Meer. Die „Nakupenda“- Sandbank liegt rund einen Kilometer vor der Küste der Stadt und kann bei Ebbe betreten werden. Dieser Ort scheint, wie aus einer Ferrero-Werbung zu kommen und kann zu dem auch mit einer Schnorchel-Tour verbunden werden. Diese Aktivität ist aber auch im Norden nach Nungwi gut umsetzbar und wenn man Glück hat sieht man neben eindrucksvollen Wasserwelten auch Delfine.

    Zu meinen persönlichen Lieblingsorten zählen immer noch die Anlegestelle an der Bucht, wo man das Seegras für die Meeresschildkröten holt und das Cafe „Mr Kahawa“ in Paje. Beide Orte sind perfekt, um die Seele baumeln zu lassen und die Ruhe zu genießen, welche Sansibar mit sich bringt.

    Am schönsten waren eigentlich immer die Abende, wo wir alle zusammen am Tisch gesessen haben und UNO spielten oder einfach nur redeten. Die Stimmung war immer super und man hat immer etwas Neues gelernt, entweder über sich selbst, über die anderen oder über die Welt um einen herum. Und genau das ist es wohl, was ich als mein wertvollstes Erlebnis beschreiben würde: Der Austausch mit anderen Menschen. Sei es mit den Campleitern, die uns ihre Kultur und ihre Weltanschauung dargebracht haben oder mit anderen Freiwilligen. Eine wichtige Erfahrung hierbei war es die Meinungen und Aussagen der anderen zu akzeptieren und zu respektieren, auch wenn diese ab und an mal von dem Abwichen, was man selbst für normal hält. Die schönste Erinnerung habe ich an diese wunderbare Zeit im Camp und an die faszinierenden Menschen, die ich treffen durfte.

    Meiner Meinung nach liegt der größte Unterschied, der mir zu unserer westlich geprägten Lebensweise aufgefallen ist, in dem ruhigen und entspannten Verhalten der Menschen. Ausrücke wie „Pole Pole“ oder „Hakuna Matata“, welche man immer wieder hören wird, definieren für mich das Leben auf Sansibar, welches sich weit weg vom Konsumismus und den schnellen Abläufen unserer westlichen Welt bewegt. Dieses Verhalten kann einen am Anfang schon ganz schön nerven, wenn man sieht, wie langsam Planungen und Vorgänge vorangehen und alles etwas ungeplant scheint. Doch nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran und adaptiert auch selbst etwas von diesem Lebensstil.

    Von der Lebensweise einmal abgesehen werden einem die kulturellen Unterschiede sehr bewusst vor Augen geführt, wenn auf einmal ein Holzkarren, wo vorne ein Rind dran gespannt ist, an einem vorbeiknarrt. Generell leben die Menschen in Kitogani sehr einfach, welches man auch an den vielen Lehmhütten erkennt, welche als Behausung dienen. Trotzdem sind sie zufrieden mit dem was sie haben und sind immer offen und nett zu einem.   

    Alte Klamotten mitnehmen: die kräftige Sonneneinstrahlung bleicht viele T- Shirts und Hosen schnell aus und auch Flecken gehen, mit den Mitteln vor Ort, nur schwer raus

    Ersatzhandy: wenn man noch ein altes Handy zuhause hat, kann man dieses am besten nochmal für den Notfall mitnehmen

    Kindle bzw. Ebook: neben dem Arbeiten hat man auch sehr viel Freizeit im Camp und deshalb war mein großer Vorteil, dass ich einen Kindle noch als Beschäftigung mit dabeihatte

    Vincent und das Tree For Future Projekt im Norden Festland-Tansanias

    Das ich nach dem Abitur für eine gewisse Zeit ins Ausland gehen wollte, war mir schon seit mehreren Jahren bewusst. Für mich gab es keine Alternative und somit war ich erstmal ernüchtert darüber, dass ich, auf Grund der Corona Pandemie, nicht mein „Work and Travel“ Projekt in Japan antreten konnte. Ich war ziemlich frustriert und dachte schon, dass ich es nicht ins Ausland schaffen werde, doch beim Durchstöbern der AIFS Website bin ich auf zwei andere Projekte gestoßen, die auch trotz der Pandemie stattfanden. Diese beschäftigten sich mit Freiwilligen- und Umweltarbeiten sowohl auf der Insel Sansibar, als auch auf dem Festland Tansanias. Es hatte einen gewissen Reiz für mich ein halbes Jahr auf dem afrikanischen Kontinent zu verbringen und etwas abseits vom modernen Leben zu sein und so entschloss ich mich 11 Wochen ins Mother Nature Camp auf Sansibar zu gehen und im Anschluss nochmal für 8 Wochen in das „Trees for Future“-Projekt in Mweka am Hang des Kilimandjaros.

    Im Mweka Forest Camp begann ein Tag meistens um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Ich war meistens schon früher wach, um noch ein wenig die Ruhe am frühen Morgen zu genießen. Das Frühstück bestand aus Toast und sogenannten Mandazis. Dazu gab es Marmelade, Erdnussbutter und Tee. Nachdem wir den Tisch abgeräumt und uns wir uns fertig gemacht hatten, begann die erste Arbeit des Tages, von welcher wir vorher nie wussten, was es sein würde. Meistens waren wir in der angrenzenden Baumschule und pflegten die Pflanzen, die von den Dorfbewohnern gesetzt wurden. Oft halfen wir den Einwohnern Mwekas auch auf dem Feld oder bei der Ernte. Die Vormittagsarbeit ging immer bis halb eins und wurde mit einem anschließenden Mittagessen belohnt, auf welche eine ausgiebige Mittagspause folgte. Die Arbeit am Nachmittag fand meistens im Camp statt, wo wir Sachen ausbesserten oder mit Plastikresten nützliche Alltagsgegenstände bastelten. Zum Abschluss des Tages, kam dann nochmal ein gemeinsames Abendessen und im Anschluss saßen wir noch oft beisammen und haben Karten gespielt. Abends konnte es auch schon häufiger ziemlich kalt werden, weshalb wir oft ein Feuer machten und warme Klamotten anzogen, um überhaupt draußen sitzen zu können.

    Das Camp lag an einem Hang, in knapp 1.800 Metern Höhe und war terrassenartig aufgebaut, weshalb es viele Freiflächen gab, wo man sich aufhalten konnte. Neben drei großen Mehrbettzelten, welche eine Toilette und eine Dusche beinhalteten, existierte auch noch eine Küche mit angrenzendem Essbereich. Auf dem Dach der Küche standen Solaranlagen, welche für Strom und Warmwasser sorgten und hinter dem Gebäude waren noch Beete angelegt, von welchen wir unser eigenes Gemüse beziehen konnten. Jedes Zelt, in dem bis zu sechs Menschen untergebracht werden konnten, hatte auch noch eine eigene kleine Rasenfläche, die man für verschiedenste Tätigkeiten nutzen konnte, wie z.B. von Hand seine Wäsche zu waschen. Das gesamte Areal war sehr freiräumig auch auf Grund der Baumschule, die direkt ans Camp angrenzte. Auch an das Gebiet gelegen, war der Kilimandjaro Nationalpark, welcher aber von uns nicht betreten werden durfte. Mein absolutes Highlight war die Aussicht, die sowohl vom Camp, als auch von dem hinter der Baumschule liegenden Aussichtspunkt, unglaublich war und einen spektakulären Blick runter ins Tal bot.

    Mein Lieblingsort war auf jeden Fall die kleine Kapelle, welche nah an unserem Camp lag und gleichzeitig auch als Aussichtspunkt diente. Unzählige Stunden habe ich dort mit Büchern lesen und Musik hören verbracht, aber oft auch einfach nur ins Tal geschaut. Eine schöne Wanderstrecke war immer die zum Mweka Gate, welche über einen Trampelpfad zwischen den Feldern hindurchführte und besonders im Abendlicht unfassbar schön war. Was Restaurants angeht will ich unbedingt das „Maisha khalisi“ empfohlen haben, welches komplett aus recyceltem Holz gebaut wurde und einen wunderbaren Blick auf den höchsten Berg Afrikas bietet. Auch empfehlenswert sind „Chrisburgers“, „Kakas Restaurant“ und „Maembe Garden Restaurant“, welche alle in Moshi liegen. Aktivitäten gibt es in Moshi und Umgebung reichlich und so bietet sich auf jeden Fall ein Besuch der Materuni Wasserfälle an und eine Tour zu den Chemka Hot Springs. Letzteres ist sehr toll, um mit Freunden einen entspannten Nachmittag zu verbringen und die Seele an den heißen Quellen baumeln zu lassen.

    Auf dem Festland Tansanias habe ich wirklich eine ganze Menge erlebt. Ich habe Berge bestiegen, bin „bagpacken“ gegangen und durfte auf einer Safari, die wunderbare Tierwelt Afrikas bestaunen. Es war nicht immer leicht und oft war man in Situation drin, wo man nicht genau wusste, wie man da jetzt wieder rauskommt. Man musste einige Male sein persönliches Limit kennenlernen und doch hat es auch einen gewissen Reiz mit sich gebracht. Mit diesen Sätzen hätte ich nicht besser beschreiben können, was für mich die schönste Erinnerung und mein wertvollstes Erlebnis war: Die Besteigung des Kilimandjaros. Es war wirklich nicht leicht über mehre Tagen diesen Berg hinaufzusteigen, doch wenn man alle Herausforderungen gemeistert hat und über sich selbst hinaus gegangen ist, steht man am Ende auf 5895 Metern Höhe auf dem höchsten Punkt des Kontinents und hat eine Erfahrung geschaffen, die ein Leben lang dableiben wird.

    Schnell fällt einem auf das in Tansania alles ganz gelassen und ruhig verläuft. Der Ausdruck „Pole Pole“ (Langsam, Langsam) wird häufig von den Einheimischen gebraucht, um zu zeigen, dass Tätigkeiten keine Eile haben. Dies führt beim westlichen Verstand, der sehr getaktet und schnell agiert, oftmals zur Verwirrung. Doch wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, dann kann man einiges von dieser Lebensweise auch nach Hause hin mitnehmen. Über die Menschen des Landes lässt sich sagen, dass sie sich immer sehr offen und höflich verhalten und man sich schnell als Fremder willkommen fühlt. Wenn auch nicht unbedingt neugierig sind sie doch gesprächiger, als man es von Menschen aus Europa kennt, was immer wieder zu sehr netten Unterhaltungen geführt hat. Allgemein spielt das Thema Familie und Gemeinschaft noch eine sehr große Rolle, welches sich besonders in den verschiedenen Stämmen widerspiegelt. Tansania hat unzählige solcher Stämme und die meisten haben sogar eine eigene Sprache. Der Zusammenhalt innerhalb dieser ist sehr wichtig und so kommt meistens zu Weihnachten, viele Mitglieder des Stammes beisammen und bereden, was es alles so Neues gibt.

    Touren/ Ausflüge buchen: Holt euch immer mehrere Preise ein bevor ihr einen Ausflug bucht, damit man ein bisschen das Preis-Leistungsverhältnis abschätzen kann.

    Warme und regenfeste Klamotten: Auch in Afrika kann es mal kalt und nass werden, vor allem, wenn man sich für das Forest Camp in Mweka entscheidet. Hier bietet es sich an einen warmen Pullover und festes Schuhwerk mitzunehmen.

    Ersatzhandy: Wenn man ein altes Handy noch zuhause hat, sollte man dies am besten mitnehmen. Man weiß nie was passieren kann und man will ja die Momente zu jeder Zeit aufnehmen können.

    Saskias Erfahrung mit der Freiwilligenarbeit auf Sansibar

    Es hat wirklich viel Spaß gemacht dort mit den Turtles zu arbeiten. Die Unterkünfte sind einfach, aber auf alle Fälle ausreichend. An warmen Tagen war es sogar ein Highlight für mich, dass man nur kalt duschen konnte (eigentlich ist jeder Tag warm). Am liebsten mochte ich das Turtle Treatment, bei dem man sich die kleinen ganz genau anschauen konnte und musste und jeden Tag war es ein Erfolg, wenn die Anzahl der “gesunden” Babyturtles gestiegen ist. Die Truppe war alles im Allem auch echt cool drauf. World Unite hat sehr viel zu dem Programm auch beigetragen, sodass ich unglaublich dankbar bin, dass wir auch in Schulen fahren durften, den Kindern etwas beibringen durften oder zB auch auf einen Recyclinghof gefahren sind. Das waren einfach nochmal zusätzliche Erfahrungen die man sammeln konnte, die einen zusätzlich prägen. Daher wurde es manchmal auch echt nochmal abwechslungsreicher zu der “normalen” Turtlearbeit. Die Verpflegung war gut und ich fand es toll, dass man in der Gestaltung seiner Freizeit komplett frei war. Der Ort an sich ist wunderschön und seine freien Minuten im Aluna Beach zu verbringen mit einem guten Buch ist auch auf jeden Fall empfehlenswert. Man lernt durch die Locals eine komplett andere Kultur hin, und man lernt seine Prioritäten ganz anders zu setzen. Ich habe vor allem gemerkt, dass die Locals und das Staff vor Ort sich keinen Stress machen, es wird alles schon immer irgendwie hinkommen. So eine Einstellung kennt man hier in Deutschland gar nicht, wo jedermanns Alltag vom Stress geprägt ist. Auch wenn ich leider verkürzen musste, haben mir diese zwei Wochen schon unglaublich den Kopf befreit, da man dort einfach lebt. Klar man muss seine Arbeit erledigen, aber Stress ist dort wirklich ein Fremdwort. Alles in allem würde ich das zu 100% weiterempfehlen, ebenso wie den Adventure Trip, der auch unglaublich gut organisiert und toll war. Auch als ich Probleme vor Ort hatte, standen Aifs und WU mir immer zur Seite. Danke dafür nochmal. Dadurch habe ich mich mit meinen Problematiken immer ernst genommen gefühlt und nie alleine gelassen.

    Sandra: "Die abenteuerlichste Reise meines bisherigen Lebens"

    Vom 02.02.22 - 23.02.22 bin ich als Volunteer nach Sansibar gereist um mich für den Tier - bzw. Umweltschutz zu engagieren.

    Rückblickend kann ich sagen, dass es gleichzeitig auch das bisher größte Abendteuer meines Lebens war, denn in Sansibar läuft vieles anders als in unserer Heimat. Sei es der chaotische Linksverkehr der Insel, die etwas andere Lebenseinstellung oder auch die etwas andere Arbeitseinstellung. Im Grunde kann man sagen, jeder Tag den ich in Sansibar verbracht habe, war ein kleines Abendteuer für sich.

    Als erstes habe ich in Sansibar gelernt, dass hier doch eher alles POLE, POLE läuft, was so viel bedeutet wie Langsam, Langsam nur kein Stress oder man bekam die Antwort Hakuna Martata aus dem Film König der Löwen, was soviel bedeutet wie „Alles kein Problem“.

    Mein größtes Erlebnis vor Ort war der Turtel Release Day am 20.02.22. In Sansibar wird dies ähnlich hoch wie ein Feiertag gehandelt. Vorab wurden den Volunteers die entsprechende Aufgaben zugelost. Ich hatte die wunderbare Aufgabe an der Rezeption die Gäste begrüßen zu dürfen. Nachdem meine Kollegen den Eintritt kassiert hatten, übernahm ich die Gäste und gab Ihnen als Eintrittskarte ein Handband. Während die Gäste Ihre Bänder ums Handgelenk anlegten, habe ich Ihnen noch einige Infos zum Ablauf und den Highlights des Tages gegeben. Danach brachte ich die Gäste zum Eingang des Aquarium, wo Sie mit Ihrer Tour starteten. Am Nachmittag sind wir dann auf unsere Boote gestiegen und haben die Schildkröten im Ozean freigelassen. Dieser Moment war einfach unvergesslich und sehr beeindruckend als die Schildkröten in Ihre Freiheit entlassen wurden. Nachdem wir die Schildkröten freigelassen hatten, sahen wir unweit von unserem Boot auch noch Delphine. Das ist einer meiner größten Momente der Reise die mir immer in Erinnerung bleiben werden. Danach sind wir dann alle gemeinsam zum Strand gefahren um die Babyschildkröten freizulassen. Den Strandabschnitt hatten wir extra abgesperrt. Alle Mitarbeiter des Aquarium baten die Gäste hinter der Absperrung sich aufzustellen und dann nahmen wir die kleinen Babys, setzten Sie in den Sand und begleiteten Sie noch bis ins Wasser. Als dann alle Babys im Wasser waren, fuhren wir mit unseren Gästen zurück ins Aquarium verabschieden Sie dort und unsere Crew feierte den erfolgreichen Tag.

    Der typischer Volunteer Tag begann um 8:00 Uhr mit dem Wasserwechsel im Aquarium der Babyschildkröten. Danach gab es Frühstück und dann hatten wir verschiedene Aufgaben wie z.B. Seegrass sammeln, Beach oder auch Village - Cleaning. Einmal in der Woche sind wir in eine örtliche Schule gefahren und haben dort unsere Themen vom Ocean Monday vorgestellt. Gegen 16:00 Uhr hatten wir dann auch schon unseren Tag geschafft und konnten unsere Freizeit mit Schwimmen oder auch Touren durch Village gestalten. Abends haben wir in unserem Aufenthaltsbereich zusammen Karten gespielt, gequatscht oder auch unsere Ausflüge für das Wochenende geplant. Da die Insel wunderschön ist, kann man von dort viele schöne Erlebnisse und Eindrücke mit nach Hause nehmen.

    Meine Ausflugshighlights waren u.a. ein Besuch in Stone Town - der Altstadt von Sansibar Stadt, wo man den echten Alttag auf Sansibar wirklich mit erleben kann. Man sollte auch auf alle Fälle zum Restaurant - „The Rock“ fahren, da es zu den must haves auf Sansibar zählt. Diesen Ausflug kann man sehr gut mit einem kurzen Stopp in der Kuza Cave verbinden. Das ist eine Höhle in der man in kaltem Heilwasser badet und sich etwas wünschen kann und dieser mit etwas Glück auch in Erfüllung geht. Tipp: Plant den Ausflug in der Cave früh morgens, da dann noch keine Touristen dort sind und zum The Rock sollet Ihr nach Möglichkeit gehen wenn Ebbe ist.

    Besonders beeindruckend war auch die Fahrt nach Prison Island. Dies ist eine Insel auf der ursprünglich mal ein Gefängnis war. Heute leben dort Riesenlandschildkröten mit einem Alter von ca. 198 Jahren. Da Sansibar zu den Tauchparadiesen unser Erde zählt, kann man auch wunderbare Erlebnisse unter Wasser haben, egal ob beim Schnorcheln der Blue Safari und beim Tauchen auf Mnemba Island. Mit ganz viel Glück kann man dabei Delphine entdecken oder beim Tauchen hat man die Möglichkeit Seepferdchen zu beobachten oder auch Schildkröten.

    Abschließend kann man nur sagen, dass ich diesen besonderen Aufenthalt niemals vergessen werde und immer wieder diesen Schritt wagen würde.Also falls auch Ihr für Abendteuer bereit seid, ist das Meeresschildkröten - Projekt auf Sansibar genau das Richtige für euch. Ich möchte mich noch herzlichst bei den Verantwortlichen bedanken, dir mir dieses unvergessliche Abendteuer ermöglicht haben!

    Aida: "Es war ein tolles Erlebnis, das ich garantiert nicht vergessen werde."

    Freiwilligenprojekt Sansibar

    Ich bin mittlerweile seit über 1 Woche zurück und wollte einmal kurz berichten, dass ich eine großartige Zeit in Sansibar hatte. Es war ein tolles Erlebnis, dass ich garantiert nicht vergessen werde. Die Arbeit mit den Schildkörten zusammen mit den Einheimischen hat super Spaß gemacht, die Unterkunft und die Verpflegung waren absolut in Ordnung und der Strand und das Meer, in direkter Nähe unserer Unterkunft war traumhaft.

    AIFS Mitarbeiterin Tanja als Volunteer am mächtigen Kilimanjaro

    Tanja aus unserem Work and Travel & Co. Team ist eine wahre Expertin auf dem Gebiet der Freiwilligenarbeit. Logisch, dass sie euch nicht nur leidenschaftlich gerne zu unseren Freiwilligenprojekten berät, sondern selbst schon diverse Male in die Rolle des Volunteers geschlüpft ist. So hat sie einige unserer Projekte bereits selbst getestet und dabei Spannendes über die Natur und Kultur der jeweiligen Länder lernen dürfen. Zuletzt hat es sie dafür an den mächtigen Kilimanjaro gezogen. 

    Hier geht's zum Blogbeitrag

    Karibu Zanzibar, Rafiki!

    Wie kann ich meine Erfahrung, die ich beim Projekt in Kitogani gewonnen habe, beschreiben? Ganz einfach, in einem Wort: lebensverändernd!

    Vier Wochen habe ich in dieser fremden und großartigen Kultur verbracht und dabei so viele inspirierende Dinge gelernt, die mich für den Rest meines Lebens begleiten werden. Das Leben im Camp ist einfach und trotzdem hast du alles, was du brauchst und mehr! Leckeres Essen, ein bequemes Bett, jede Menge Spieleabende und tolle Gespräche. Und an den freien Nachmittagen und Wochenenden hast du zusätzlich noch die Chance, einige der schönsten Stränden zu besuchen, die ich persönlich je gesehen habe.

    Die Koordinatoren sind allesamt tolle Menschen, die dir bei jedem Problem weiterhelfen und dir so viel über Natur, Umwelt und die Menschen auf Sansibar beibringen. Das Arbeitsprogramm ist abwechslungsreich und nicht selten hart- aber es lohnt sich, denn du fühlst, was du Gutes geleistet hast. Und dabei lernst du nicht nur, was das Leben auf Sansibar den Menschen an körperlicher Anstrengung abverlangt, sondern du erhältst Einblicke in eine Mentalität, die sich in vielen Aspekten fundamental von unserer unterscheidet: Das Leben folgt dem natürlichen Fluss der Dinge, es richtet sich nicht nach einer Uhr. Also pole pole- immer mit der Ruhe. Und natürlich nicht zu vergessen: Hakuna Matata, für jedes Problem gibt es eine Lösung.

    Es mag ironisch erscheinen, aber die Menschen, die am wenigsten haben, geben am meisten. Das hat mich so nachhaltig beeindruckt, dass ich künftig versuchen werden, ein wenig Sansibar in meine eigene kleine Welt zu tragen. Deshalb kann ich jedem dringend empfehlen, diese Erfahrung zu machen. Sie wird dich und dein Umfeld für immer prägen und das im positivsten Sinne!

    Also komm nach Sansibar, in diese wunderbare Gemeinde und werde Teil davon!

    Ahsante sana na kwa heri!

    Jan über seinen Aufenthalt in Sansibar

    Gleich zu Beginn wurde ich super [im Meeresschildkrötenprojekt] aufgenommen. Der Koordinator in Nungwi, PJ, hat mich am Ankunftstag sofort mit allen notwendigen Dingen wie Sim Karte/ Klopapier und Wasser etc . ausgestattet. Ansonsten hat sich meistens Gabriel um mich gekümmert, sowohl am ersten Tag ein Briefing und eine Stadttour sowie bei allen möglichen Fragen und Problemen, immer konnte ich mich an ihn wenden. Auch seine Freizeit hat er oft mit uns verbracht (Billiard etc. ), bei allen Ausflügen hat er uns begleitet und sich sogar bei einzelnen Problemen (Flugbuchen Anrufe etc.) sehr hilfsbereit gezeigt. Das Aquariumtteam war super nett, immer sehr einsichtig und gut drauf. Sie haben tatkräftig an meinem Swahili gearbeitet, im Gegenzug half ich bei ihrem Englisch. Die Aufgaben im Aquarium waren größtenteils ziemlich interessant und ich habe sie gerne mitgemacht, das Essen war überdurchschnittlich gut (aber für die Zahl der Teilnehmer immer etwas knapp). Auch abgesehen von den World Unite Tätigkeiten hatte ich mit den anderen Teilnehmern sehr viel Spaß, ob es jetzt Ausflüge nach Stone Town, Bootsfahrten, Safaris etc. oder auch ein Wochenends-Trip nach Dar es Salaam war, auch mit einigen Mitarbeitern des Aquariums haben wir viel Freizeit verbracht und Ausflüge gemacht. Zusammenfassend kann ich so gut wie nichts negatives über meinen Aufenthalt sagen, ich hatte eine super Zeit, ich hatte viel Spaß am Projekt, ich habe viel gelernt und Dank Gabriel auch nie das Gefühl, irgendetwas nicht ansprechen zu können oder Angst um unlösbare Probleme zu haben.

    Mein Aufenthalt [im Trees For Future Projekt] in Mweka war, zwar auf eine andere Weise, mindestens genauso gut wie Sansibar. Ich hatte etwas Startschwierigkeiten, da ich der einzige Teilnehmer im Forest Camp war, und auch mit den Volunteers in Moshi wurde ich nicht besonders warm. Das war aber gar kein Problem da Scola und Hasan, die beiden Mitarbeiter des Forest Camps sich super um mich gekümmert haben und mich perfekt in die Dorfgemeinschaft sowie in Moshi integriert haben. Mit Hasan habe ich mich super verstanden und auch einen sehr guten Freund gefunden, wir verbrachten viele Abende in Moshi, ein Wochenende in Arusha und bestiegen am Ende sogar gemeinsam den Gipfel des Kilimanjaro. Das Essen von Scola war super und immer ausreichend. Sie war sehr bemüht, dass es mir an nichts fehlt. Auch in Mweka/ Moshi wurde sich um jedes meiner Bedürfnisse gekümmert. Mit Gabriels Schwester Adelina, über welche ich auch meine Besteigung gebucht habe, habe ich mich super verstanden und sie war in dieser Zeit wie eine Gast-Mutter. Alles wurde sofort und sehr kompetent von sowohl Adelina als auch von Miriam in Moshi geklärt. auch einen 4 Tages Trip nach Mwanza konnte ich Dank organisatorischer Hilfe machen. Die Arbeit im Camp hat mich sehr gut gefallen da diese mich sehr in die Natur, das tansanische Leben und die Kultur eingeführt hat. Durch den ausschließlichen Kontakt mit Locals konnte ich zum Schluss echt gut Swahili sprechen. Mit den Nachtwächtern Riziki und Pasco hatte ich auch super Abende.
    Die Kilimanjaro Besteigung war super organisiert: Hasan konnte ohne Probleme mitkommen, ich konnte die Daten verschieben etc. Mein Bergführer hätte besser nicht sein können und den Gipfel habe ich mit dem Team recht locker erreicht.

    Alles in Allem war meine Reise ein voller Erfolg. Ich habe super viel gelernt, tolle Leute kennengelernt und fantastische Orte ( Dar es Salaam, Sansibar, Lake Victoria, Kilimanjaro, Mount Meru...) bereist. Ich kann die Buchung solch einer Reise über Aifs bzw. World Unite nur empfehlen und würde es sogar nochmal machen. An der Stelle nochmal vielen Dank auch an das Aifs Team in Deutschland.

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